Me, myself and I.

Die Selbstsicht eines Mitarbeiters kontrastiert sehr häufig mit der Fremdsicht durch den Chef.

Über mich gibt es nicht viel zu erzählen. Mein Name ist Müller. Buddy Müller. Ich bin Senior Project Supervisor in der weltweit führendsten Content-Marketing-Agentur Deutschlands. Mein Job ist hart. „In time“ ist mein zweiter Vorname. „In budget“ mein dritter. Meine Aufgabe: dafür sorgen, dass unsere Teams Kunden glücklich machen. Und dass die Teams dabei glücklich bleiben.

Aber das wissen Sie eigentlich schon alles, sonst wären Sie gar nicht auf dieser Seite gelandet.

Also, über mich gibt es wirklich nicht viel zu erzählen. Aber über meine Kolleginnen und Kollegen um so mehr. Qwertz etwa, mein schräger Lieblings-Teamlead. Mein getreuer Begleiter Brad MacCloud vom Clan der MacCloud, der mir auf Schritt und Tritt folgt. Kein Wunder, er lässt sich von mir herumtragen, ist er doch mein MacBook.

Dann: Lila Stiefelchen, die Praktikantin aus der Controlling-Abteilung, blitzgescheit, blond und immer bereit für eine Idee. Oder die Volontäre Lang und Länger, von denen der eine lang und der andere immer länger arbeitet.

Da wäre noch Dr. No, die Assistentin unseres Geschäftsführers, bei der ein Nein noch ein Nein ist, und der EmmDee höchstpersönlich, der Geschäftsführer, agenturdeutsch: Managing Director, der tatsächlich glaubt, die Agentur zu führen und strategisch für die gesamte Branche richtungsweisend zu sein.

Wir sind Agenturmenschen.

Wir sehen immer gut aus. Selbst wenn uns nicht danach ist, sehen wir immer noch gut aus. Das gehört genauso zu unserem Job wie Knopfdruckkreativität und das Erfüllen von Kundenwünschen. Wir machen also nichts anders als andere Unternehmen auch – aber wir sind uns ganz sicher, dass wir bunter, schriller, origineller und kreativer als alle anderen sind.

Warum wir uns so sicher sind?

Das lesen Sie im „Besten aus meinem Agenturleben“. Vorsicht, falls Sie darüber lachen müssen. Sie könnten auch gemeint sein. Oder der Kollege neben Ihnen. Oder die Kollegin daneben.

Ein bisschen wenigstens. Und wenn nicht: „Satire ist die Koketterie mit dem Missverständnis“, hat der große Gerhard Polt gesagt. Aber ebenso: „Das hätte es jetzt nicht auch noch gebraucht.“

Wie recht er hat. Trotzdem viel Spaß beim Lesen!


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Übrigens, das sind Websites, die ich gerne und regelmäßig besuche:

Ein Kessel Buntes mit einer kräftigen Prise IT: www.nerd-o-mania.de/wordpress/

Meike Leopolds Blog für Blogger: https://www.start-talking.de/

Satire pur, schnell und auf den Punkt gebracht: https://Scheinheiligenschein.de

Der streitbare Onkel – genau nach meinem Geschmack: https://onkelmichael.blog

Und hier bin ich registriert: https://www.trusted-blogs.com/

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