Neue Sitzmöbel sind ein Motivationsschub für die Mitarbeitenden. Doch der Umgang damit will erst gelernt sein. Speziell Führungskräfte scheinen große Schwierigkeiten zu haben.

Waren Sie schon mal in einem Sitzsack gefangen? Nein? Pränatalpsychologen behaupten ja, dass es gar nicht unangenehm sei, es fühle sich an wie im Mutterleib. Was nicht der Erfahrung entspricht, die unser EmmDee machte, Managing Director der weltweit führendsten Content-Marketing-Agentur Deutschlands. Diese war nämlich eine eher klaustrophobische.
Fast schon eine Nahtoderfahrung.
Davon aber später mehr.
Berechnung statt Benevolenz
Als größte, beste und kreativste, eben: weltweit führendste Content-Marketing-Agentur Deutschlands können wir es uns leisten, auch einmal ein Zugeständnis zu machen. In einem Punkt sind wir nämlich allen anderen Agenturen und Unternehmen zu 100 Prozent gleich.
„Wie bescheiden“, sagte Brad MacCloud, mein treues MacBook Pro, das nur ich hören konnte.
Ich winkte ab. Allen gesunden Unternehmen läge die Gesundheit der Mitarbeitenden gleichermaßen am Herzen, sagte ich.
Weil nur gesunde Mitarbeitende auch zufriedene Mitarbeitende seien.
Und nur zufriedene Mitarbeitende seien auch wirklich produktive Mitarbeitende.
„Das ist Berechnung statt Benevolenz“, sagte Brad MacCloud.
Von wegen, konterte ich, diese Einstellung sei nichts anderes als das alte Prinzip von Ursache und Wirkung: Je zufriedener, umso produktiver. Dies sei das ewige Gesetz vom Geben und Nehmen zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden.
Brads Kameraauge trübte sich. „Mit der Zufriedenheit ist es in unserer Agentur nicht weit her“, sagte er.
Hintern hoch!
Wieder einmal hatte mein treues MacBook Pro recht. Er zitierte eine aktuelle Umfrage unter unseren Mitarbeitenden: „Gerade mal 17 Prozent sind mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden.“
Ich hielt dagegen. Das seien Zahlen, die eines nur allzu deutlich widerspiegeln würden: Pandemie, Postcoronicum, rechtspopulistische Politclowns und Putins Angriffskrieg hätten unserer Wirtschaft nicht den Aufschwung und uns nicht den Anlass zur Freude an der Arbeit gegeben.
„Mal ehrlich“, beharrte Brad MacCloud, „nicht nur die großpolitische Lage hat Schuld!“
Denn die Zufriedenheit mit der Arbeit der Geschäftsführung sei noch geringer. Er ersparte mir die Zahl, nicht ohne mir doch noch ein „einstellig“ zuzurufen.
Unser EmmDee wäre nicht unser EmmDee, hätte er dies nicht als Herausforderung angenommen. Er ließ sich etwas einfallen.
Nicht wie sonst, dass wir uns alle nur einmal wieder richtig gemeinsam betrinken müssten.
Nein, er, der sich für die Reinkarnation von Jack London und Ernest Hemingway in einer Person hielt, überraschte uns. Anstatt mit wilder Härte durchzugreifen, besann er sich auf das Weiche, Geschmeidige, Anschmiegsame, Anpassungsfähige.
„Stühle! Stühle! Stühle!“, rief er unlängst im Jour fixe. Drehstühle, Sattelstühle, Kniestühle gebe es zuhauf in der Agentur und in den Homeoffices, vielleicht sogar zu viel. „Wir bieten künftig etwas anderes, damit sich das Sitzfleisch unserer Kolleginnen und Kollegen bei uns wohlfühlt!“
Dann, so sein Schluss, würden sie den Hintern wieder hochbekommen, und mit diesem die Zufriedenheit mit ihrem Agenturleben und natürlich, vor allem sogar, mit ihm selbst und seiner Leistung.
„Mit Sack auf Zack!“, sagte der EmmDee.
Und so wurden Sitzsäcke zum Symbol seiner neuen Strategie der Mitarbeitermotivation.
Affront gegen die Alten
Die neuen Sitzgelegenheiten würden auf alle Fälle unser Agenturleben um eine Bewegungsdimension bereichern.
„Bis zu 450 Minuten pro Tag sitzt ein deutscher Arbeitnehmer im Durchschnitt, männlich, weiblich, divers“, dozierte Brad. Da schade es nicht, wenn er, sie, es sich auch mal hinfläzen könne.
„Das sagt der, der entweder nur herumliegt oder von mir getragen wird“, entgegnete ich.
Es dauerte gar nicht lange, bis die ersten bunten Räkelrollen den grauen Agenturalltag auffrischten. Nicht nur das große schwedische Möbelhaus, auch alle anderen namhaften Möbelketten vom Um- bis ins Voralpenland verfügten über eine Riesenauswahl an Fatboys, Leisure Landscapes oder Business Blows – letztere waren mit Luft gefüllt, mit heißer Luft, wie Brad anmerkte.
Aber auch Modelle von Sitzsackspezialanbietern – wie „Lungo Maggiore“ (mit Kaffeebohnen gefüllt), „Nicht die Bohne“ (mit Buchweizenschalen gefüllt), „Oberlehrer“ (mit Grobcord-Überzug) oder das hochgebirgstaugliche Spitzenmodell „Heidi und Peter“ (mit scheckigem Kunstkuhfell-Bezug) – fanden größten Anklang.
Dabei hatten Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro ganz anderes im Kopf, als sie den ersten „Sacco“ Ende der 1960er Jahre entwickelten. Die italienischen Architekten wollten ein Sitzmöbel, das einen revolutionären Gegensatz bildete zu den Sesseln der Senioren, wie damals alle über 40 bezeichnet wurden. Quasi eine gezielter Affront gegen die Altvorderen, ohne sich dafür erheben zu müssen.
Obendrein sollte sich der futuristische Fauteuil, so wollen es Designdokumentare wissen, wie Schnee den Körperformen anpassen.
„Schnee und Agenturmenschen?“, fragte Brad. „Das passt doch.“
Der Wolf in der Falle
Die Anpassungsfähigkeit eines Sitzsacks rührt natürlich nicht von Schnee her, egal welcher Zusammensetzung. Er verdankt sie findigen Forschern der Chemie. Die künstliche, besser: kunststoffliche Füllung besteht aus feinen, perlengleichen Kügelchen, so genanntem expandierten Polystyrol.
Das wiederum gefiel besonders dem EmmDee, da er sich immer mit Expansionsgendanken trug.
Sein Modell war schnell ausgesucht – in seinem Büro fand eine XXL-Variante Platz, und nur eine XXL-Variante, nichts anderes kam in Frage. Die Möbelpacker stellten ihm eine „Iconic Giant Bean Bag Lonesome Wolf’s Den” vor den Schreibtisch.
Die „Wolfshöhle“ indes, sie wurde für den EmmDee zur Falle.
Wir fanden ihn erst zwei Tage später. Zuerst fehlte er uns gar nicht – wir vermuteten, dass er wieder seinen eigentlichen Aufgaben nachging.
Dann wurden wir doch nachdenklich und begannen, ihn zu suchen.
Bis ein gellendes „NEEEEIIIIN!“ von Dr. No, der prohibitiv veranlagten Assistentin unseres EmmDees, durch die gesamte Agentur schallte.
Sie hatte ihn gefunden. In seinem Büro. Wo es am naheliegendsten war.
Als sie ihm eine übervolle Unterschriftenmappe auf dem Schreibtisch legen wollte.
Wir stürzten herbei.
Dr. No deutete auf den Riesensitzsack.
Mehr als ein „Neinneinneinnein“ kam nicht über ihre Lippen, was im Normalfall nichts Besonderes gewesen wäre. Der Sitzsack zog unser aller Aufmerksamkeit auf sich, ein riesiges Felsimitat, mit ein wenig angenähtem künstlichen Grün, so wie sich eben Sackdesigner das Höhlenleben eines einsamen Wolfs vorstellten.
Hatte der Sitzsack zugenommen? Er wirkte massiger, massiver, größer, als ihn die Möbelpacker hereingewuchtet hatten.
Er bewegte sich leicht. Wackelte.
Fotos gehen vor
Wir hörten den EmmDee, bevor wir ihn sahen. Beziehungsweise: Teile von ihm sahen.
Ein leises Fluchen, ein mattes, erschöpftes, aber ein charakteristisches.
Ein Bein und ein halbes schoben sich aus dem Sack, ein Stück Arm ragte heraus, und, wenn man genau hinsah, auch eine Nasenspitze. Der Rest des EmmDees war im Sitzsack verschwunden.
Wir wussten, was zu tun war.
Wir zückten unsere Handys und fotografierten.
Der Vorfall musste genau dokumentiert werden, damit so etwas nicht wieder geschehen konnte.
„Außerdem“, sagte Brad MacCloud, den ich auf dem Chefschreibtisch postiert hatte, mit guter Sicht auf das Geschehen, „außerdem weißt Du nie, für was Du Fotos wie diese noch brauchen kannst.“ Jetzt aber hätten wir genug fotografiert und sollten den EmmDee befreien.
„Jawoll“, sagte ich.
Qwertz, Lila Stiefelchen, die beiden Volontäre Lang und Länger, von denen der eine kräftig lang und der andere kräftig länger zupacken konnte, wir alle fassten mit an, halfen dem EmmDee aus seinem Kunststoffkarzer, zogen und schoben und hoben ihn an die frische Luft.
Mit ihm kullerten Rotweinflaschen aus dem Sitzsack, zwei, drei, vier.
„Ich wollte nur einen Schluck zum Feierabend nehmen“, sagte der EmmDee schwach. Er blinzelte, schwankte. „Ein Schlückchen!“
Dann habe er es sich auf dem „Lonesome Wolf’“ bequem gemacht, nur zum Ausprobieren, aber als er aufstehen wollte, sei er immer weiter im Sack versunken, jede Bewegung, ob er am Wein nippte oder versuchte sich abzustützen, er versank immer tiefer. Um ihn herum wurde die flockige Füllung zum trügerischen Treibsand.
„Alter Sack auf neuem Sack, das kann nicht gut gehen“, sagte Brad.
Irgendwann hatte er, der EmmDee, nur noch gehofft, dass ihn jemand fände, bevor sich die höllische Hülle gänzlich über ihn schlösse.
Der EmmDee blickte bedächtig von einem zum anderen.
Er sagte schließlich einen Satz, den ich von ihm noch nie gehört hatte: „Ich freue mich Euch zu sehen.“
Rundmail mit Regeln
Wenige Tage später bedankte sich der Betriebsrat in einer E-Mail an alle Mitarbeitenden für unser umsichtiges Vorgehen, insbesondere was die ausführliche Dokumentation der misslichen Lage unseres Managing Directors betraf, die, wohl zur Verhinderung einer Wiederholung, wie auch immer, den Weg ins Intranet gefunden habe.
Die Rundmail enthielt noch mehr, nämlich eine präventive „Satzung zur Nutzung moderner Sitzgelegenheiten (Sitzsack)“:
Bitte beachten!
1. Ein Sitzsack passt sich aufgrund der flexiblen Füllung jeder Körperhaltung an. Er bietet dem oder der Sitzenden keinerlei stabile Unterstützung im gesamten Körperbereich.
2. Jegliche Form von Bewegung, inklusive Atmung, ist auf dem Sitzsack auf ein Minimum zu beschränken, um dessen einwandfreie Funktion zu garantieren und das volle Sitzsackerlebnis zu entfalten.
3. Eine optimale Sitzposition mit rechten Winkeln in Knie- und Hüftgelenken ist nicht möglich. Eine Sitzhaltung länger als zwei Stunden kann zu Muskel- und Bandscheibenproblemen führen
4. Vor der Benutzung des Sitzsacks ist ein zweitägiger Kurs zu absolvieren, in dem korrekte Sitztechniken und die mentale Einstellung erlernt werden.
5. Die Einnahme bewusstseinserweiternder Drogen ist beim Benutzen des Sitzsacks verboten. Dazu zählt auch Alkohol.
6. Das selbständige Aufstehen ohne Hilfe Dritter geschieht auf eigenes Risiko. Dabei ist auf eine einwandfreie Körperhaltung (A- und B-Note) zu achten. Zusätzlich müssen Ersthelfer bereitstehen.
7. Geschäftsführer sind grundsätzlich von der Benutzung eines Sitzsacks ausgeschlossen.
Während die radikalen Regeln auf den Fluren eifrig diskutiert wurden, zog ich mich in mein Büro zurück. Ich stellte Brad MacCloud auf seinen Stammplatz vor mir, neben meine Kaffeetasse, in der ein „Il Cattivo“ vor sich hin dampfte.
Ich ließ mich auf meinem ganz normalen, langweiligen Bürostuhl nieder.
Sicher ist sicher.
Ich war sehr zufrieden.
Der Supercomputer Deep Thought benötigte nur siebeneinhalb Millionen Jahre, um herauszufinden, dass „42“ die ultimative Antwort auf die Frage nach Allem, dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist.
Buddy Müller braucht für jede neue Folge seiner Agentursatire genauso lange. Zum Glück erschien Folge 42 aufgrund einer Falte in der Raumzeit allerdings nur mit einer Woche Verspätung.
Hallo mein lieber Buddy!
In der Tat sind bestimmte Arten der Möblierung zwar nett anzuschauen, aber nicht für Menschen mit einem BMI > 40 und einem Alter > 60+ geeignet. Ich spreche da aus Erfahrung als jahrzehntelanger Besitzer eines Futons – diese niedrigen japanischen Betten in Luftmatratzenhöhe, die so flach sind, dass ältere Semester das aufstehen von diesen Schlafstätten nur mit Hilfe eines Auto-Krans, Schwerlast-Gabelstaplers oder einem Dutzend Altenpfleger mit Oberarmen wie Arnold Schwarzenegger bewerkstelligen können.
Auch meine Versuche, als ich damals im BMI-Sektor 40 aufwärts und Alter über fünfzig angesiedelt war, wurden täglich für täglich beschwerlicher, denn dadurch, dass man nicht mit angewinkelten Knien auf der Bettkante sitzen kann um sich hochzudrücken, bleibt einem nichts anderes übrig als sich wie eine Robbe vom Bett auf den Boden gleiten zu lassen, dann in immer noch robbenähnlichem Fortbewegungsmuster bis zur ersten Tür, Heizung, Möbelstück (Tür ist aber dank fest montierter Klinke eine sichere Bank) zu gleiten um sich dann dort in halbwegs aufrechte Position hoch zu ziehen.
Ist nicht witzig (außer für zufällig anwesende weibliche Sportstudentin, die bei der letzten Studentenparty noch auf einen Absacker mit ins Lotterbett geflattert sind und nun lauthals gröhlen) – zeigt auch unwiderruflich den Verfall der körperlichen Attraktivität und Leistungsfähigkeit an.
Diese riesigen Styropor-Kügelchen-Verwerter kenne ich auch bei uns aus der Zentrale. Ich habe nur mal Probeweise das riesige Ding angefasst und wusste sofort: DAS NIMMT KEIN GUTES ENDE!
Einmal drin ist das Teil wirklich wie Treibsand: man bewegt sich um rauszukommen, doch es zieht einem immer wieder auf’s neue hinein.. man sinkt immer weiter, bis man den Boden erreicht hat und der Sack schließt sich über einem. Das ist wirklich nah dran am Erstickungstod – eine nicht wirklich gewollte Nahtoderfahrung, wie das verschlucken an einem zu großen Stück Essen, welches die Luftzufuhr blockiert und der arme Tropf verzweifelt versucht, die Essensblockade entweder in die eine oder andere Richtung zu befördern. Im schlimmsten Fall geht es weder raus noch rein – was dann bei der rausgestreckten Zunge und dem blauen Gesicht ein Fall für die Gerichtsmedizin ist..
Diese Säcke sollten echt mit Warnhinweisen ganzflächig bedruckt sein.. in echt.. wirklich..
Bleib gesund und gerate nicht in Versuchung jemals auf so einem Sack Platz zu nehmen. Du bist auch schon in fortgeschrittenem Alter… 🙂
CU
P.
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Mein lieber Dr. Nerd,
Du machst Dir einen Namen als schnellster Kommentator ever. Oder muss das jetzt Kommentierender heißen? Was aber nicht stimmt, den in dem Augenblick, in dem ich diese Zeilen schreibe bzw. in dem Du sie liest, kommentierst Du ja nicht sondern liest Du. Damit bist Du ein aktuell Lesender, und ein Leser obendrein, weil Du ja nicht zum ersten Mal meine Episoden und Eskapade liest.
Doch ich schweife ab.
Ja, das Sitzsackdrama. Wie immer nur ein bisschen dazugeschrieben, damit sich die Leute nicht sofort erkennen. Die Regeln hingegen hängen so, na ja, fast so, in einem Münchner Konzern …
Ich bin heilfroh, dass weder Futon noch Sitzsack Dir einen bleibenden Schaden haben zufügen können. Ich frage mich, ob Dir und Deiner Gesundheit die Sportstudentinnen nicht mehr geschadet haben. Sollten wir mal ausdiskutieren. Wir sind hier ja fast unter uns und Lila Stiefelchen liest nur selten mit …
Also dann, gehab Dich wohl! Schönes Wochenende, take care
Dein Buddy Müller
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Hallo mein lieber Buddy!
Auch deine Antwort kam ja sozusagen „Raketenschnell“ – also fast so schnell wie Lindners Popotritt aus dem Kanzleramt – sag ich mal.. Obwohl schnell.. mit so knapp dreieinhalb Jahren Verspätung.. neee… schlechter Vergleich… 😉
Aber auf TikTok ist es momentan witzig – in echt! Viele demokratisch gewählte Amerikaner sagen mit Recht: „jetzt haben wir den Deutschen bewiesen, dass wir wirklich so blöd sind, wie die glauben..“ – und ich habe mich fast eingenässt vor lachen..
Aber die haben auch Pläne um die zweite Amtszeit von Trump nicht eskalieren zu lassen. Beim ersten mal waren die nicht darauf vorbereitet – jetzt sind Pläne gegen diesen Anti-Präsidenten in der Schublade. Schauen wir mal.. das werden spannende 4 Jahre.
Aktuell versuche ich den Super-GAWF (größter anzunehmender Wahl-Fehler) in einem Blogbeitrag unter der Rubrik Sonntagsgedanken (die lange brach lagen) zu kanalisieren. Allerdings ist momentan bei uns auch die Kacke am dampfen. Mehr dazu über die privaten Kanäle..
Wir lesen, schreiben und sehen uns!
CU
P.
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Lieber Buddy!
Dieser Artikel ist ein Meisterwerk! Wer hätte gedacht, dass ein Sitzsack zur Metapher für das Arbeitsleben und gleichzeitig zur Bühne für ein fast shakespearesches Drama werden könnte? Ich musste so lachen, dass mein eigener Bürostuhl fast umgekippt ist – Gott sei Dank kein Sitzsack, sonst wäre ich jetzt womöglich auch Teil einer ‚Rettungsaktion‘.
Besonders belustigt hat mich die akribische Dokumentation des Vorfalls – das zeigt wahre Professionalität. Und die präventiven Sitzsack-Regeln?
Ein Mix aus Gesundheitsratgeber und heimlicher Satire, die fast wie die Vorschriften eines absurden Theaterstücks wirken. Danke für diesen grandiosen Einblick ins Büroalltagschaos, bei dem man sich fragt: Wäre Kafka heute Content Creator, würde er vermutlich genau so schreiben.
Kurzum: Bitte mehr davon! Und vielleicht eine Fortsetzung? Ich könnte mir eine ‚Sitzsack-Akademie‘ vorstellen, bei der Brad MacCloud persönlich die Kurse leitet. Weiter so und herzlichen Dank für diese witzige Inspiration!
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Lieber Thomas!
Jetzt ist die #folge43 schon draußen und ich habe noch nicht einmal Deinen Kommentar zur #folge42 kommentiert. Nun, ich war nicht im Sitzsack versunken, auch nicht in Gedanken, dazu fehlte mir leider die Zeit, die ich ins Auskurieren diverser Maläsen der oberen Atemwege steckte. Schreiben ist zuweilen eine atemlose Kunst.
Kafka heute als Content Creator, sehr interessanter Gedanke: Das lässt mich vor dem Schreibtisch liegend vom Büroschlaf erwachen, auf dem Rücken natürlich, und über die Verwandlung sinnieren, weniger über die eigene als über die der anderen, weil, die sehe ich ja besser. Die Sitzsack-Akademie wäre vielleicht ein Zirkus, vom Ehrenplatz auf der Galerie betrachtet. Du merkst, es fängt wieder an, in meinem Kopf zu arbeiten!
Stay tuned … Dabei passt dieser Zuruf viel besser zu Dir und Deinem absolut hörenswerten Schalltrichter!
Herzliche Grüße
Buddy
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Servus Buddy – ich wusste das, von daher – kein Problem. Und selbst wenn nicht, ich kann mir denken: Letztes Quartal, Adventzeit und Agenturleben – klingt nicht nur nach eine bunten Mischung, sondern um eine, um die ich niemanden neide.
Kafka als Content Creator? Eine verführerische Vorstellung!
Ich mag es sehr, wenn Dein Kopf arbeitet – aber lieber bist du mir gesund!
Gestehen muss ich, das ich derzeit auch Zeitprobleme habe – Lebensgefährtin hat sich das Beinchen gebrochen und Liegegips. Und mein Studio ist nur einen Zuruf von der Couch entfernt – Und: Ich sehe/erlebe erst jetzt, welche Arbeit Zwillinge im pubertären Frühling machen können … es stresst teilweise etwas im Hause Schalltrichter (und wünsche mir klammheimlich EmmDee´s Sitzsack – zum darin verschwinden)
Der langen Rede kurzer sinn ist: Ich habe Deine Neue noch immer nicht gelesen – aber das will ich heute Abend tun.
Ich danke für das schöne Lob und kann es nur zurückgeben!
Alles Liebe
Thomas
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